Residents
Für Workshops und PopUp-Events werden externe Gäste, Designer und Designerinnen, Künstler und Künstlerinnen sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen eingeladen, die eine eigene gestalterische Praxis mit abstraktem Denken und Theoriewissen vereinen. So wird ein Zugang zur Komplexität von „wicked problems“ ermöglicht und ein Verständnis für die Diversität und Ethik sozialökonomischer Hintergründe und technischer Systeme wird gefördert. Damit werden Empathie, Inklusion, Kreativität und die Verbindung von Theorie und Praxis unterstützt.
Die externen Gäste bringen den Studierendenteams spezifische Herangehensweisen und neue Blickwinkel zu jeweiligen Themen näher. Auf diese Weise werden verantwortungsvolle Designprozesse gefördert und neuartige Vermittlungsansätze für eine soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit angeregt.
Als SteamSpace Artists and Residents sind Agnieszka Anna Wołodźko, Bleeptrack (aka Sabine Wieluch), Daniel Wessolek, Hagen Betzwieser, Jonas Rebmann, Merlin Marski, Peter Wildman, Ole Bornitz, Posttheater Berlin, Sebastian Lotz und Vera Nowottny zu nennen.
Bleeptrack (aka Sabine Wieluch)
Bleeptrack bezeichnet sich selbst als Creative Technologist, um die Verbindung kreativer Fähigkeiten mit unterschiedlichen technologischen Ansätzen hervorzuheben. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine besondere Synthese aus wissenschaftlicher Forschung und praktischer, experimenteller Praxis aus, mit einem Schwerpunkt auf Technologie, Programmierung und Informatik. Ihr akademischer Hintergrund in der Informatik sowie ihre kreative Praxis im Bereich generativer Codierung und DIY-Elektronik bilden dabei eine außergewöhnliche Kombination.
Social Media nutzt sie nicht nur zur Präsentation ihrer Projekte, sondern auch als Plattform zur Wissensvermittlung und als Multiplikatorin innerhalb der DIY-Community sowie im Kontext offener Bildungsressourcen.
Durch ihre Lehrtätigkeit an Universitäten und Hochschulen sowie ihre aktive Teilnahme an Konferenzen hat Bleeptrack ein breites thematisches Spektrum entwickelt. In Workshops verbindet sie technisches Wissen mit experimentellen Methoden und praktischen Anwendungen. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von Shelly Plug-Geräten (intelligente Steckdosen), mit denen die Studierenden grundlegende Prinzipien vernetzter Technologien und des Internet of Things praktisch erproben konnten. Durch das Programmieren und Steuern dieser Smart-Home-Komponenten entstanden experimentelle Prototypen und Visualisierungen, so dass technologische Funktionen mit kreativen Konzepten verbunden werden konnten.
Auf diese Weise ermöglicht ihre Arbeit den interdisziplinären Austausch, aber auch Empowerment sowie ein erweitertes Verständnis möglicher technologischer und gesellschaftlicher Kontexte. Weitere Informationen zur Arbeit von Bleeptrack finden sich hier: bleeptrack.de, instagram.com/bleeptrack
Agnieszka Anna Wołodźko
Ein Gast bringt eine Methode mit, nicht nur ein Projekt
Residencies im SteamSpace laufen über einige Wochen. Was sich am besten überträgt, ist selten die fertige Arbeit — es ist die Arbeitsweise: wie eine Frage gestellt wird, was als Beleg gilt, wann man aufhört.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Daniel Wessolek
Manche Residencies hinterlassen Hardware
Eine Residency verändert das Lab, in dem sie stattfindet. Werkzeuge entstehen, Vorrichtungen werden improvisiert, und die Hälfte davon bleibt im Regal, lange nachdem der Gast wieder weg ist.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Hagen Betzwieser
Zwei Wochen, ein Raum, keine Pflicht, fertig zu werden
Die Residency kommt mit Absicht ohne Abgaben aus. Offen zu arbeiten, während Leute vorbeilaufen und fragen, was das ist, erweist sich als eigenes Format.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Jonas Rebmann
Öffentlich arbeiten, während Studierende vorbeilaufen
Das Lab hat kein Hinterzimmer. Was gerade entsteht, liegt auf einem Tisch mitten im Geschehen, und das verändert sowohl die Arbeit als auch die Gespräche darum herum.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Merlin Marski
Der offene Atelierabend gehört dazu
Jede Residency endet mit offenen Türen: unfertige Dinge auf dem Tisch, eine kurze Erklärung und eine Stunde Fragen von Leuten, die bei nichts davon dabei waren.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Peter Wildman
Bring dein eigenes Werkzeug mit, leih dir unseres
Eine Residency ist ein Tausch: Das Lab stellt die Maschinen, den Raum und die Studierenden; der Gast liefert einen Grund, sie anders zu benutzen als sonst.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Ole Bornitz
Was nach einer Residency bleibt, ist meistens Methode
Projekte enden und werden weggeräumt. Im Lab bleiben die Gewohnheiten, die unterwegs entstanden sind — eine andere Reihenfolge der Schritte, eine neue Toleranz für Umwege.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Posttheater Berlin
Das Lab als Bühne, für ein paar Wochen
Manche Residencies behandeln die Werkstatt als Probenraum: Die Ausrüstung wird zum Bühnenbild, die Sessions werden zu Durchläufen, und das Publikum ist, wer gerade im Haus ist.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Sebastian Lotz
Ein Arbeitsplatz mitten in den Arbeitsplätzen der anderen
Gäste arbeiten dort, wo die Workshops stattfinden, nicht nebenan. Unterbrechung ist keine Nebenwirkung der Residency, sie ist ungefähr der Punkt.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.
Vera Nowottny
Residency, Woche eins: Möbel rücken
Jeder Gast fängt damit an, die Tische zu verschieben. Wie ein Raum umgebaut wird, sagt mehr über eine Arbeitsweise aus als jede Projektbeschreibung.
Der Text zu dieser Residency ist noch nicht geschrieben. Er wird das Projekt beschreiben, die Sessions mit den Studierenden und das, was dabei herausgekommen ist.